Aus meinem Wahlkreis: Voll dabei beim Klimaschutz - Die Lomonossow Grundschule
Etwa 40 aufmerksame und wissbegierige Kinder erwarten die Klimakiste und mich in der Lomonossow Grundschule in Tiergarten. Die Klimakiste gibt´s vom Verein Bildungscent mit Unterstützung des Bundesministeriums für Umweltschutz damit Schüler sich mit Umweltschutz und Ressourcenverbrauchs beschäftigen können. Im Rahmen der „Aktion Klima“ können sich die Kids ein umfangreiches Wissen und Verständnis für die vielen unterschiedlichen Aspekte des Klimawandels erarbeiten.
Die Materialien der Klimakiste lassen sich gut im Unterricht der Lomonossow-Grundschule verwenden, sagt mir Alexander Ott, Schulkoordinator des Trägervereins der Schule, MITRA e.V. „Die Schülerinnen und Schüler haben sich ausgehend von der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko intensiv mit der Förderung und dem Verbrauch von Öl und den Folgen für die Umwelt beschäftigt“ Durch offene Unterrichtsformen wie „freies Arbeiten“ Gruppen- oder Partnerarbeit wird hier in Projekten früh eigenständiges Lernen eingeübt.. Die Auseinandersetzung mit Fragen der Naturwissenschaften steht in der Tradition des Namensgebers der Schule. Michael Lomonossow (1711-1765) gilt als bedeutender russischer Universalgelehrter, der das Bildungssystem und die Wissenschaft in Russland begründete.
Die Klimakiste ist eine Art Werkzeugkasten und enthält unterschiedliche Geräte und Instrumente, Begleit- und Informationsmaterialien. Mit den Geräten ist es möglich, den Ressourcenverbrauch zu messen. Sie enthält Informationen, mit denen sich die Schülerinnen und Schüler auf einfache und unkomplizierte Weise mit den Themen Klimaschutz und Klimawandel beschäftigen und ihr eigenes Handeln in einen direkten Zusammenhang bringen können. Bestandteile sind Thermometer, Thermokarten für Klassenzimmer, eine Luftgüteampel, ein Luxmeter, ein Messbecher zur Messung des Wasserdurchflusses, ein Experimentierkasten „Rettet die Erde“ und anderes mehr. Denn „für ernsthaften Klimaschutz müssen viele Veränderungen angestoßen werden, vor allem bei unserem individuellen Verhalten“ so die Initiatoren von Bildungscent e.V.
Weder Verharmlosung noch Panikmache
Presseerklärung anlässlich der heutigen Vorstellung des Verfassungsschutzberichtes 2009 durch den Bundesminister des Innern sowie den Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutzs.
Politisch motivierte Gewaltkriminalität, egal aus welcher Richtung, muss ernst genommen werden. Ernst nehmen ist das Gegenteil von Panikmache. Der Anstieg linksextremer Gewalt liefert unzweifelhaft Grund zur Besorgnis und Aufmerksamkeit. Eine neue Rote Armee Fraktion steht aber nicht vor der Tür. Sie darf
auch nicht im Sinne einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung herbeigeredet werden.
Fakt ist, dass der Anteil rechtsextremer Straftaten an der gesamten politisch motivierten Kriminalität nach wie vor mehr als doppelt so hoch ist wie der Anteil linksextremer Straftaten. Zwar sind die Straftaten von
Rechts im letzten Jahr leicht zurückgegangen - die langfristige Verfestigung, die Parteien wie die NPD auf lokaler Ebene erreichen, ist aber wesentlich besorgniserregender als das Auf und Ab der Gewaltstatistik.
Die Gleichsetzung von Links- und Rechtsextremismus steht der notwendigen differenzierten Bekämpfung der völlig verschiedenen politischen Phänomene entgegen und behindert sie sogar.
Mehr Öffentliche Sicherheit durch weniger private Waffen
Einbringung unseres Antrages zum Waffenrecht. Rede vor dem Deutschen Bundestag. Protokollfassung
Aus dem Wahlkreis: Zu Besuch beim Drogennotdienst - Werkstatt und Krisenwohnung
Eine sinnvolle Beschäftigung, die den Tagesablauf regelt und berufliche Perspektiven eröffnet. Dies sind, neben einem drogenfreien Leben, die dringendsten Wünsche die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projektes äußern. Damit ist das Ziel des Arbeitsprojekts die werkstatt im Kern umrissen. Besuchsbericht
Kein Einsatz der Bundeswehr in Deutschland!
Presseerklärung zu dem heute verkündeten Beschluss des Bundesverfassungsgerichtes zum Einsatz der Bundeswehr rund um den G8-Gipfel in Heiligendamm 2007.
Wir bedauern es, dass das Bundesverfassungsgericht unseren Antrag im Organstreitverfahren verworfen hat (Beschluss 2 BvE 5/07). Allerdings lässt das Gericht in seiner Würdigung der vielfältigen Einsätze rund um Heiligendamm vom Tornado-Tiefflug über den Camps der Demonstrantinnen und Demonstranten bis hin zur Geländeaufklärung durch Spähpanzer ausdrücklich offen, ob hierdurch Grundrechte von Betroffenen verletzt wurden. Es erging keine Entscheidung in der Sache über die Verfassungsgemäßheit dieser Einsätze, das Gericht hat nur den Antrag im Organstreitverfahren für das falsche Mittel gehalten.
Wir sehen uns durch die Ablehnung unseres Antrages deshalb in unserer Kritik absolut bestärkt, dass ein derartiger Einsatz in der Verfassung nicht vorgesehen ist. Nur darum gab es nach Ansicht des Gerichtes auch keine von der Verfassung gebotene Mitwirkung des Bundestages. Die Bundeswehr ist nur insoweit Parlamentsarmee, wie sie im Ausland eingesetzt wird. Dies ist im Ergebnis völlig paradox und unbefriedigend.
Für die Regierung muss dies allerdings bedeuten, auf jeglichen Bundeswehreinsatz im Inneren in Zukunft zu verzichten. Auch ein "Üben", Herantasten an derartige Einsätze durch immer weitere Steigerung der herangezogenen militärischen Potentiale darf es nicht geben. Der umfangreiche Einsatz von Spähpanzern, AWACS-Flugzeugen und sogar Tornado-Kampfjets zur Überwachung des Gebietes geht nach unserer Ansicht weit über das hinaus, was das Grundgesetz zur Verwendung der Bundeswehr innerhalb Deutschlands zulässt.
Unter dem Titel "Objekt H-1" hat der Publizist Martin Sachse ein Video über die beklemmende Atmosphäre der Gedenkstätte Hohenschönhausen veröffentlicht.
Auf der Homepage der Medienfabrik-Berlin kann man sich über dieses Videoprojekt informieren. Link









